BAZ – Nahe am Betrug

Die Baz (Basler Zeitung) verteilt ungefragt in diverse Briefkästen, ihre Zeitung. Danach erhalten die betroffenen Personen mit der Post eine persönliche
«Angebotsrechnung» über 466 Franken
mit einem festen Zahlungsziel 30 Tage.
Unbedacht wird diese, wohl vor allem von älteren Menschen, bezahlt, für ein Abo, dass sie nie bestellt haben und auch nie über ein solches Angebot angefragt wurden.
Normalerweise entsteht ein Angebot aus einer Nachfrage der einen Partei und der anderen Partei die ihr Angebot anbietet. Daraus entsteht im Normalfall kein Rechnung den es ist, wie es erwähnt ist, ein Angebot oder eben eine Offerte.
Früher wäre hier eventuell «Offerte für ein Abo» erwähnt gewesen. Da schreibt man doch lieber Angebotsrechnung, schnell bei schwächerer Sehkraft als Aborechnung verwechselt.
Der Duden kennt diesen Begriff jedenfalls nicht.
Alles in Ordnung meint die BAZ (laut Beitrag vom 8.12.2016 in der TagesWoche), sie haben dieses Angebot bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK) überprüfen lassen. Was unserer Meinung nach die SLK in Frage stellt. Braucht es wirklich «Worterfindungen» um eine ungewollte Tageszeitung zu verkaufen.
Unsere Meinung: Es ist mehr als verwerflich wenn es eine Zeitung nötig hat, ihre ungewollten Abos so zu verkaufen. Zudem ist es mehr als bedenklich, wenn eine Lauterkeitskommission dies billigt und gutheisst.
Wer schon eingezahlt hat und kein ABO wollte, hat gute Aussichten den Betrag zurück zu erhalten. Sollten Sie Probleme haben, melden Sie sich bitte bei uns. In unseren Augen ist es mutwillige oder sogar arglistige Täuschung. Dies ist aber unsere Meinung und als solche zu betrachten.

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